Veland

Master Or Slave

   

PG Records SD 10292

 

 

  1. So We Begin
  2. Rainy Dog
  3. Venus Falls From Her Star
  4. What About
  5. Life Less Ordinary
  6. Gretchen
  7. Weaknesses
  8. Falling Like A Leaf
  9. Crazy Walk
  10. Calls Herself A Lady
  11. I Don't Know
  12. Gone With My Baby

 

All songs written by Øystein Veland, Florian Kogler and Ralf Thenner

Øystein Veland - vocals
Clemens Salesny - saxophones, bassclarinet, trumpet, piano
Florian Kogler - guitars
Ralf Thenner - bass
Amin Osman - drums
Alex Heppe - percussion

 

Recorded in Vienna, 16, 17 February and 14, 15, 16 April 2006 by Werner Angerer
Mixed by Werner Angerer and Veland
Mastered by Maciek Dabek
Artwork by Helmut Lackner
Cover model: Christoph Wassmann
© 2006 Veland

 

 

 

Die Seele der Songs

"A Song needs a Soul" postuliert Øystein Veland und er setzt seine Forderung 1:1 in seinen eigenen Songs ohne Kompromisse um. Der aus Norwegen stammende Sänger scharte eine erstklassige Band um sich, namentlich, Clemens Salesny am Alt-, Sopransaxophon und Bassklarinette, Florian Kogler an der Gitarre, Ralf Thenner am Bass, sowie Amin Osman hinterm Schlagzeug, die den Sänger auf seinem Weg zur Seele begleiten.
Und weil es an dieser entspannten und sehr relaxten Form zu musizieren nichts zu kritisieren gibt halten wir uns eben an ein paar bemerkenswerte Facts. Die Stimme von Øystein Veland hat eine eigenartige, unverwechselbare Färbung der es gelingt, Soul, Pop, Funk und Jazz zu einem runden Ganzen zu vereinen. Als Beispiel höre man die Nummer "Rainy dog". Da säuselt er, da singt er smooth and jazzy und dann gibt es da auch noch brachiale stimmliche Ausbrüche, die aber trotz allem nicht ganz frei sind von Selbstironie und die durchaus ein Augenzwinkern nicht verleugnen. Clemens Salesny setzt dem Ganzen dann noch mit den absolut geilsten Soli des Jahres 2006 das Sahnehäubchen auf. Er bläst sich schier die Seele aus dem Leib!
"What about" klingt ein wenig karibisch und ist Popmusik in Reinkultur - aber weil es eben auch hochklassige Popmusik geben kann ist dieses Attribut als Kompliment zu verstehen. Und wieder spielt Clemens Salesny so gut wie nie zuvor. Womit aber nichts gegen die anderen Herren an den Instrumenten gesagt werden soll. Das Schlagzeug von Amin Osman kommt präzise, gibt den Takt vor und bereitet gemeinsam mit Ralf Thenners Bass den Rhythmusteppich auf dem sich die Gitarre von Florian Kogler mit Leichtigkeit und Spielfreude bewegt. Jeder Song hat seine Seele - und so soll es schließlich auch sein.

(Alfred Krondraf, Kulturwoche)

 

Genremäßig ist das vorliegene Album der norwegisch-österreichischen Formation Veland nicht klar einzuordnen. Das Ganze spielt sich irgendwo zwischen Soul, Pop, Funk und Jazz ab. Die Band um den norwegischen Sänger Øystein Veland formierte sich Mitte 2005 unter dem Motto "A song needs a soul". Die selbst geschriebenen und komponierten Songs, deren Raffinesse nicht zuletzt in ihrer Einfachheit liegt, kommt außergewöhnlich relaxt und leichtfüßig daher. Øystein Velands soulgetränkten Gesang begleitet eine solide Rhythmusgruppe mit dem Gitarristen Florian Kogler, Ralf Thenner am Kontrabass und Amin Osman am Schlagzeug. Last not least ist Clemens Salesny an den Saxofonen, der Bassklarinette, am Klavier und an der Trompete (Hidden Track!) zu hören. Eine erfrischende musikalische Prise, die so manchem verhärmten Jazzer einmal ganz gut tun würde.

(Jörg Weitlaner, Concerto 01/07, Jänner/Februar 2007)

 

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