Dirt Stream |
Inside The Musical Clock |
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3504 Productions Nr. 1
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Clemens Salesny - clarinets, alto saxophone
All arrangements by Andreas Mayerhofer |
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Noch eine Veröffentlichung auf dem bereits vorhin erwähnten 3504 Label. Und was für eine! Dirt Stream ist ein Konglomerat aus hochtalentierten österreichischen Jungspunden von europäischem Format. Andreas Mayerhofer, Gründungsmitglied des Kremser That's-Jazz-Vereins, überzeugt mit Eigenkompositionen z.B. dem hochkomplexen und unglaublich spannenden "Wie es das Licht macht" und wagt sich auch an zum Teil verquere, jazzige Neudeutungen von Anton von Webern, Bartok oder Hindemith heran. Die Mitmusiker - allen voran der überzeugende Clemens Salesny an der Klarinette, Michael Bruckner an der Gitarre, Andreas Mayerhofer am Piano, Christian Wendt am Bass und Wolfgang Kendl am Schlagzeug - setzen dabei äußerst gelungen die Atmosphäre dieser Stücke um und "übersetzen" sie in die Welt des aktuellen Jazz. Andreas Mayerhofers Dirt Stream ist eine Band, die sowohl musikalisch als auch von den Musikerpersönlichkeiten her noch für einigen Gesprächsstoff und hoffentlich viel Musikmaterial sorgen dürfte. Funkensprühende Spielfreude und genialer Leichtsinn. Gratulation! (Thomas Haderlapp, Concerto Nr. 6, Dezember 2003/Jänner 2004)
Clemens Salesny, kl, sax, Michael Bruckner, g, Christian Wendt, b, Wolfgang Kendl, dr und Andreas Mayerhofer, p, nahmen im kremsischen ‘That’s Jazz’ die 11 Track starke CD ‘Inside the Musical Clock’ auf. A. v. Webern, J. Haydn, B. Bartok, P. Hindemith, M. Davis, A. Skrjabin und Eigenkompositionen ist die Grundlage der satten, starken Soundbilder. Die Band verzichtete auf oberflächliches Uhr-Polieren, und fand sich im Mikrokosmos verschlungener innerer Uhrwerke dafür umso besser zurecht. Witzig, mehr noch, in höchstem Maße spannend ist die gleiche Herangehensweise an Haydns Op.76/3 (Deutschlands Hymne) und an Miles Davis’ ‘All Blues’, wie beide plötzlich, ob dieser Zurechtrückung und Aufhebung des Zeitkontinuums, ihren Ursprung vergessen lassen. So, in gewissem Sinne, ist das ‘Dirt Stream’ ja auch zu verstehen: Als eine schlampige Aussprache von ‘Third Stream’, und es geht um die Wurschtigkeit, wer wann was komponierte. Viel wichtiger ist das Wie, die von Mayerhofer genannten ‘Klangarchetypen’. Mutig und äußerst empfehlenswert! (Manfred Horak, jazzzeit Nr. 42, November 2003)
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